Vliestapete anbringen in 6 einfachen Schritten

Vliestapeten sind sehr beliebt, da diese im Vergleich zu herkömmlichen Tapeten viele Vorteile aufweisen. So müssen diese beispielsweise nicht eingekleistert werden, sodass deren Verarbeitung auch ohne Tapeziertisch möglich ist. Dazu wird lediglich die Wand mit einem speziellen Vliestapetenkleister eingestrichen. Die Vliestapeten dehnen sich nicht aus, da das Einkleistern wegfällt. Dies bedeutet auch gleichzeitig, dass die Vliestapeten nicht zusammenschrumpfen können.
Einfach trocken auf die Wand anbringen

Vor der Anbringung der Tapeten wird die Wand mit einem speziellen Wandkleber eingestrichen. Die Klebewirkung solchen Kleisters ist geringer als der Zugbelastungskoeffizient einer Vliestapete. Dies bedeutet, dass das Gewebe bei Bedarf trocken und bahnweise abgezogen werden kann.

Weitere Vorteile einer Vliestapete

Zu den weiteren Vorteilen einer Vliestapete zählen ihre enorme Strapazierfähigkeit, die Eigenschaft, Risse im Wandputz überdecken zu können sowie die schwere Entflammbarkeit. Zudem lässt sich die Vliestapete bei Bedarf ganz schnell und einfach wieder abziehen.

Das richtige Tapezieren von Vliestapeten

Vor der Anbringung von Vliestapeten an die Wand muss zunächst der genaue Tapetenbedarf ermittelt werden. Dazu wird die zu tapezierende Wand gemessen. Im Baumarkt müssen neben den Vliestapetenrollen noch folgende Tapeziermaterialien gekauft werden:

– Kleistereimer und Spezialwandkleber für Vliestapeten
– Malerbürste für das Aufbringen des Wandklebers und ein Holzstab
– Bürste mit weichen Borste zur Glättung der Vliestapeten
– Nahtroller und eine grobe Schere
– Lot für das lotrechte Aufbringen der ersten Tapetenbahn
– Kreppband
– Abdeckfolie
– Material zum Entfernen alter Tapeten
– Material für die Glättung der Wand, wie Spachtelmasse und Spachtel

Das Vorarbeiten kann das spätere Tapezieren erleichtern

Nach dem Abschalten von Sicherungen werden alle Wandschalter und Steckdosen entfernt, da die entstandenen Löcher zunächst ebenfalls tapeziert werden. Die alten Tapetenschichten werden alle mit Wasser aufgeweicht und abgezogen. Durch die Anwendung einer Abdeckfolie können Teppiche und Böden von der Feuchtigkeit bewahrt werden.
Vor dem Tapezieren sollen Wandrisse und Löcher unbedingt mit Spachtelmasse gefüllt werden, damit die Tapeten glatt gestrichen werden können.

Richtiges Zuschneiden der Vliestapeten

Beim Zuschneiden von Tapeten sollte darauf geachtet werden, dass die Tapeten etwa 10 cm länger bleiben, sodass der Überstand im Nachhinein einfach abgekürzt werden kann. Zudem ist darauf zu achten, dass die nebeneinanderliegenden Bahnen zusammenpassen.

Kleistern anstatt kleckern!

Wer anstatt Flüssigkeitskleister lieber einen aus Pulver aus Wasser verwenden will, muss genau darauf achten, dass keine Kleisterklumpen entstehen, da diese im Nachhinein die Tapeten ausbeulen könnte.
Dies kann durch die Zugabe vom warmen Wasser verhindert werden, wobei gleichzeitig ständig gerührt werden muss.

Der Kleister wird für eine Breite von 2 oder 3 Bahnen auf die Wand aufgetragen und die Tapeten werden anschließend darauf gelegt. Die erste Bahn wird an einer aufgezeichneten Lotlinie angebracht und mit einer weichen Bürste glatt gestrichen, und zwar von oben nach unten und dann zur Seite. Anschließend erfolgt die nächste Trockenbahn, passgenau und mustergenau an die erste Bahn angelegt.

Die Lichtschalter und Steckdosen werden zunächst überdeckt und anschließend wird der Bereich für die Schalter freigeschnitten.

Das richtige Trocknen

Wenn alle Tapetenbahnen angebracht sind, müssen diese etwa einen Tag lang trocknen. Dazu sollte jedoch kein Heizlüfter verwendet werden, da sich die Bahnen sonst ablösen könnten.

Für mehr Infos: schaut gerne auch mal hier vorbei.

Markisenreinigung – so wird sie wieder richtig sauber

Bunte Markisen sind eine wunderschöne Zierde für das Haus und schaffen außerdem auf der Terrasse ein angenehmes Klima. Wenn man die Markise gut pflegt, kann diese auch über Jahre hinaus so schön wie neu bleiben. Der beste Zeitpunkt für eine gründliche Reinigung ist das Ende des Sommers, wenn die Markise abgenommen und für den Winter verstaut wird.

Markise schonend reinigen

Markisen können durch Vogelkot und Blütenstaub während der Sommer Saison ganz erhebliche Flecken erhalten. Es gilt jedoch, eine Möglichkeit zum Reinigen der Markisen zu finden, durch die kein Schaden an dem empfindlichen Stoff der Markise entsteht. So sollte man keinesfalls versuchen, den Schmutz durch Bürsten zu reinigen. So wird die Oberfläche der Markise aufgeraut und diese wird bald unansehnlich. Es empfiehlt sich, eine Lauge aus lauwarmem Wasser und Spülmittel zu bereiten, die mit einem Schwamm auf die Flecke aufgetragen wird. Dann sollte man der Lauge eine Einwirkzeit von 20 bis 30 Minuten erlauben. Nach dieser Zeit wird die Markise mit viel klarem Wasser gespült. Die meisten Flecke lassen sich auf diese Weise problemlos entfernen.
Wird die Markise im Sommer staubig, so braucht man sie in der Regel nur bei einem Regen offen zu lassen. Das Regenwasser spült den Staub von selbst ab. Ob nach dem Regen oder der Wäsche, es ist stets wichtig, die Markise gut trocknen zu lassen, bevor man sie einrollt. Wird der Stoff nass aufgerollt, so können sich Schimmelflecke bilden.
Einmal im Jahr ist es auch sinnvoll, die Markise zu imprägnieren. So wird sie widerstandsfähiger, verfleckt weniger schnell und hält auch länger. Imprägnierungsmittel für Markisen kann man im Fachhandel erhalten und kann sie oft auch dort kaufen, wo man die Markise erhalten hat. So geht man sicher, das richtige Mittel für die eigene Markise zu benutzen.

Weitere Tipps rund um die Markise

Manchmal kommt es beim Ein- oder Ausfahren der Markise zu Geräuschen im Gestell. Die erste Reaktion ist es oft, ein wenig Öl auf das Gestänge zu geben, um die Geräusche zu beseitigen. Von dieser Verfahrensweise ist jedoch abzuraten. Das Öl kann nämlich zu Flecken auf dem Markisenstoff führen, die sich nicht mehr entfernen lassen. Kommt es zu Geräuschen im Markisengestell, sollte man den Fachbetrieb zu Rate ziehen.
Wer seine Markise schonen und lange schön erhalten möchte, sollte auch vom Einsatz eines Hochdruckreinigers absehen. Der starke Druck schadet dem Gewebe. Beachtet man diese Gesichtspunkte bei der Reinigung der Markise, so wird man an einem solchen Stoffdach über lange Zeit Freude haben und auf der Terrasse Schatten genießen können.

Weitere Tipps zu Markisen gibt es hier.

Die richtigen Rolläden kaufen: darauf sollten Sie achten

Rollläden bieten im Haus eine ganze Reihe von Vorteilen. Zum einen gewähren sie einen effektiven Einbruchsschutz und zum anderen halten sie auch Lärm und Licht aus dem Zimmer fern, so dass man auch tagsüber in einem abgedunkelten Zimmer schlafen kann. Bei den vielen Modellen fällt die Wahl jedoch manchmal schwer.
Rollläden richtig ausgewählt

Bei der Auswahl von Rollläden sollte man in erster Linie darauf achten, dass diese der Euronorm DIN EN 13659 entsprechen. Die Rollläden sind in der Regel entsprechend ausgezeichnet. Diese Qualitätsnorm garantiert, dass man qualitativ hochwertige Rollläden erhält. Rollläden, die nicht mit diesem Zertifikat ausgezeichnet sind, sollte man hingegen nicht kaufen, selbst wenn der Preis attraktiv erscheint. Rollläden können sich als sehr haltbar und praktisch erweisen, wenn man von Vornhinein in das richtige Modell investiert.

Einsatzzweck der Rollläden

Je nachdem, wofür man die Rollläden in erster Linie benutzen möchte, können unterschiedliche Modelle empfehlenswert sein. In vielen Fällen werden Rollläden angebracht, um die Fenster des Hauses abzusichern. In der Tat haben Statistiken heute erwiesen, dass Einbrecher weniger häufig versuchen, in Häuser einzubrechen, die durch Rollläden geschützt sind. Selbst wenn es zu einem Einbruchsversuch kommt, so wird dieser oft abgebrochen, wenn es sich erweist, dass die Rollläden nicht schnell genug geöffnet werden können. Rollläden aus PVC bieten dabei einen geringeren Schutz, als Modelle aus Aluminium. Die Aluminium Rollläden verfügen über feste Wellenverbinder, die es sehr schwer machen, die Rollläden gewaltsam hochzuschieben. Die Modelle aus PVC hingegen mit Stäben gearbeitet, die von einem Einbrecher wesentlich schneller ausgerissen werden können.
Der zweitwichtigste Einsatzzweck für Rollläden ist ein Schutz vor Hitze und Sonneneinstrahlung. Auch in diesem Fall erweisen sich Rollläden aus PVC als weniger haltbar, als die Modelle aus Aluminium. Ist die Sonneneinstrahlung nämlich sehr stark, so ist es möglich, dass sich die Oberfläche der PVC Rollläden erweichen kann. Das führt in den meisten Fällen zu Verformungen, so dass der Rollladen oft ausgetauscht werden muss. Das ist ärgerlich und kostspielig.
Die Fensterbreite spielt auch eine Rolle, wenn man das Material der Rollläden auswählt. Wer große Fensterflächen bedecken möchte, ist ebenfalls mit Rollläden aus Aluminium besser beraten. Diese können Breiten bis zu vier Metern abdecken, ohne dabei ihre Stabilität zu verlieren. Modelle aus PVC werden hingegen nur bei einer Breite bis zu 1,60 m angeboten. Wirklich stabil sind sie jedoch nur bis zu 1,20 m. Daher ist die Entscheidung für Aluminium Rollläden immer weise, unabhängig von dem Zweck, den man mit den Rollläden erfüllen möchte.

Hier geht es zu den 10 härtesten Handwerksberufen.

 

Heimwerker Grundausstattung – diese Werkzeuge dürfen nicht fehlen

Mit ein wenig Geschick und dem richtigen Werkzeug kann man als Heimwerker viele Probleme im Haushalt lösen. Wir ein neuer Hausstand gegründet, so sind einige wichtige Werkzeuge ein ausgezeichnete Geschenk, an dem der oder die Beschenkte über Jahre hinaus Freue haben werden. Jedoch sollte man sich zunächst einmal überlegen, welche Werkzeuge wirklich sinnvoll sind.

Der Werkzeugkoffer selbst zusammenstellen

Es gibt ein riesiges Angebot von vorsortierten Werkzeugkoffern, die besonders gerne als Geschenk ausgewählt werden. Doch ist die Auswahl der Werkzeuge in einem solchen Koffer oft nicht geschickt gewählt und viele Koffer sind auch mit minderwertigen Werkzeug ausgestattet, das nur wenig funktionell ist. Besser und allemal auch preiswerter ist es, einen solchen Werkzeugkoffer selbst zusammenzustellen. Zwar muss man für diese Aufgabe ein wenig Zeit und Mühe einsetzen, die Ergebnisse lohnen sich jedoch auf jeden Fall. Zunächst sollte man einen stabilen, hochwertigen Werkzeugkoffer kaufen, den man dann selbst bestücken kann.

Die wichtigsten Werkzeuge für den Werkzeugkasten

Zunächst einmal gehört ein guter Hammer in den Werkzeugkoffer. Am besten entscheidet man sich für einen Zimmermannshammer, der recht vielseitig ist. Auch das Gewicht des Hammers spielt eine Rolle. Zierliche Frauen bevorzugen ein Gewicht von 200 bis 300 Gramm, während es für kräftige Personen ruhig auch 500 Gramm sein können. Ein Holzgriff bewährt sich bei dem Hammer besser, als ein solcher aus Metall oder Holz. Ebenso wichtig wie ein Hammer sind für Arbeiten im Haushalt auch Zangen. Am besten kauft man einige verschiedene Modelle, zu denen beispielsweise eine Rohrzange und eine Kombizange gehören sollten. Schraubenzieher sind natürlich auch ein Artikel, der stets benötigt wird. Bei der Auswahl sollte man verschiedene Größen kaufen und darauf achten, dass man sowohl Phillips- , TORG- und Schlitzschraubenzieher kauft. So kann jede Schraube sachgemäß gelöst werden. Zu einer kompletten Ausstattung gehört auch eine Säge. Eine kleinere Bügelsäge oder ein Fuchsschwanz sind für die Grundausstattung durchaus ausreichend, da man für die meisten Projekte das Holz im Baumarkt schon passend zuschneiden lassen kann. Ein Akkuschrauber ist ein besonders praktisches Werkzeug, das seinen Platz in der Werkzeugsammlung finden sollte. Viele DIY Projekte erfordern das Eindrehen vieler Schrauben und ein solches Gerät kann dabei ausgezeichnete Arbeit leisten. Beim Kauf sollte man auf Qualität achten. Eeenso praktisch ist auch ein Akku Bohrer, den man überall einsetzen kann ohne von einem Stromanschluss abhängig zu sein. Bei Arbeiten wie beispielsweise dem Anbringen von neuen Gardinenstangen weiß man ein solches Gerät zu schätzen. Oft müssen im Haushalt auch Muttern angebracht oder gelöst werden. Daher sollte auch ein guter Maulschlüsselsatz den könenden Abschluss der Werkzeugsammlung bilden.

Hier geht es noch zu wichtigen Infos über Schiebetorantriebe.

Projekte für den Sommer 2019: die richtige Terrassenüberdachung

Der Rekordsommer 2018 ist fast vorbei und hat einige von uns auf ihrer Heimterasse ganz schön schwitzen lassen. Ein tolles Gefühl – aber, wirklich immer gewünscht? Vielleicht möchten Sie im Schatten sitzen oder Ihre Pflanzen benötigen ein schattiges oder halbschattiges Plätzchen. Wenn dem so ist, können Sie über den Bau einer Terassenüberdachung nachdenken. Aber welches Material ist für Sie am besten geeignet?

Ist es besser, eine Holz- oder Aluminiumüberdachung zu verwenden?

Bevor Sie über den Kauf eines Terrassendaches aus Holz oder Aluminium nachdenken, sollten Sie Ihr Portemonnaie überprüfen. Eine hölzerne Terrassenüberdachung ist deutlich günstiger als eine Aluminium-Terrassenüberdachung. Dafür können Überdachungen aus Aluminium Ihren Garten wertiger wirken lassen. In den nächsten Zeilen möchten wir Ihnen die Vor- und Nachteile von Holz- und Aluminiums-Überdachungen vorstellen.

Terrassenüberdachung aus Holz

Holz hat ein hohes Eigengewicht, daher sollte der Untergrund fest sein. In Bezug auf die Tragfähigkeit gibt es keinen Unterschied zur Aluminium-Terrassenüberdachung, vorausgesetzt, das Trägermaterial hat die richtigen Querschnitte. Je nach Überdachung der Dachplatten oder des Glases steigt die Belastung der einzelnen Pfosten. Der Betonsockel sollte tief genug sein, damit die Terrasse später nicht untergeht.

Ein echter Vorteil sind die natürlichen Eigenschaften des Holzes. Auf Wunsch können Sie einen Nagel einschlagen, um einen Hängekorb aufzuhängen oder etwas zu befestigen. Holz kann verglast oder lackiert werden, um Ihr Terrassenvordach an das Design der Umgebung anzupassen. Ein starkes Material! Beim Kauf eines hölzernen Terrassendaches ist darauf zu achten, dass es die richtige Statik hat. So können Sie sicher sein, dass die Querschnitte der Brettschichtholzträger entsprechend der Größe Ihres Terrassendaches ausreichend sind.

Terrassenüberdachung aus Aluminium

Aluminium auf der andere Seite ist robust, quasi wartungsfrei, sehr belastbar und benötigt im Gegensatz zu Holzterrassendächern keine weitere Behandlung. Aluminium-Terrassendächer können auch in Farbe gestaltet werden. Aluminium kann pulverbeschichtet werden und ist in allen RAL-Farben erhältlich. Viele Aluminium-Terrassendächer haben eine integrierte Dachrinne und ein elegantes Design. Ein weiterer Vorteil gegenüber einer Holzterrassenüberdachung ist, dass Sie weniger Stützen benötigen.

Und, welches Material für Ihre Terassenüberdachung ist für Sie das richtige? Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Usern in den Kommentaren. Wir freuen uns auf Ihre Nachrichten.

Schiebetorantrieb bei Stromausfall: das sollten Sie wissen

Die Varianten und Möglichkeiten der verschiedenen Garagetechniken sind sehr unterschiedlich und umfangreich. Im folgenden Text wird jedoch speziell auf Stahlgaragen eingegangen, da gerade die Stahlgaragen am häufigsten gekauft werden.
Beachtenswertes vor dem Kauf einer Stahlgarage

Vor dem Kauf einer Stahlgarage sollte man sich die Zeit dazu nehmen, gründlich im Internet über die jeweiligen Hersteller und Garagentypen zu recherchieren. Dabei muss man darauf achten, nicht auf dubiose Zeitungsanzeigen hereinzufallen, in denen „hochwertige Modelle“ zu günstigen Preisen angeboten werden, welche innerhalb kürzester Zeit bestellt werden sollen. Denn bei einer gründlichen Recherche stellt sich oft heraus, dass diese Schnäppchen teurer sind als bei einem regulären Händler. Schiebetorantriebe für mehr Komfort können sie am Besten im Internet vergleichen und bestellen.

Wo soll man die Stahlgarage kaufen?

Stahlgaragen werden entweder direkt über Herstellerwerke vertrieben oder über Garagenhändler. Laut einer Befragung ist die allgemeine Kundenzufriedenheit bei den Garagenhändlern höher als beim direkten Werkseinkauf. Dies liegt daran, dass Garagenhändler meist mehr Kapazität für Kundenbetreuung und Service haben. Bei einem direkten Werkseinkauf stellen eine kurzfristige Beratung und Baustellenbesichtigung meist kein Problem dar, doch für längere Kundenberatungen bleibt hier meist keine Zeit.

Wenn es um den Preis geht, so liegen die Preise bei einem Garagenhändler meist nicht höher als bei einem direkten Werkseinkauf. Dies liegt daran, dass die großen Händler durch die Bestellung von vielen Garagen einen anderen Einkaufspreis erhalten als kleine Werke.

Die meisten Garagenwerke und Garagenhändler arbeiten mittlerweile bundesweit. Daher ist die Einschränkung auf einen regionalen Anbieter nicht nötig. Dies bedeutet, dass das gewünschte Garagentor bequem online gefunden und bestellt werden kann. Die nötige Beratung kann bei Bedarf ebenfalls über das Internet oder telefonisch erfolgen.

Notentriegelung bei elektrischem Torantrieb

Ein elektrischer Torantrieb ist sehr nützlich, doch bei diesem muss man immer bedenken, dass es zum Stromausfall kommen kann. Daher sollte dieser immer über eine Notentriegelung verfügen, sodass das Garagentor bei Bedarf mit der Notentriegelung geöffnet werden kann. Dies erfolgt über ein Zugseil.

Durch das Ziehen an der Schnur rastet die Verriegelung aus dem Zahnriemen oder dem Zahngurt, sodass das Garagentor ohne Probleme geöffnet werden kann. Dies gilt auch für das Verschließen des Garagentors. Zum Verriegeln muss jedoch der grüne Knopf betätigt werden, damit die Notentriegelung erneut aufgehoben wird.

Für Schiebetore gibt es auch Schiebetorantriebe. Diese sind je nach Gewicht des Tores in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Daneben muss dieses zum Schiebetor passen. Daher muss dies vor dem Kauf unbedingt überprüft werden.

Ein Schiebetorantrieb wird bei einem Stromausfall mit einem Schlüssel notentriegelt. Dadurch besteht keine Gefahr davor, das Grundstück nicht verlassen zu können.

 

Die 10 härtesten Handwerksberufe

Das Handwerk ist ein Knochenjob, da dieses mit hohen Belastungen verbunden ist. So wundert es nicht, dass Statistiken zufolge jeder vierte Deutsche vor dem Rentenalter berufsunfähig wird. Doch manche Handwerksberufe sind mit höheren Belastungen verbunden als andere. Im Folgenden werden die härtesten Berufe vorgestellt.

10. Stuckateure

Die Stuckateure gelten als Feingeister auf dem Bau. Sie sind wahre Künstler, doch leisten weitaus mehr als Basisarbeit. Immerhin verputzen und dämmen sie die Wände, installieren Lüftungs- und Klimasysteme und stellen Leichtbauwände und abgehängte Decken her. Bei ihrer Arbeit werden am meisten der Nacken, die Schultern und die Arme beansprucht und sie sind sehr oft Lärm und mechanischen Schwingungen ausgesetzt.

9. Maurer

Maurer erkranken sehr häufig an Muskel- und Skeletterkrankungen, da sie sehr viel schleppen müssen. So erhält jeder vierte Untersuchte einen medizinischen Befund. Zwar hat der Berufsstand der Maurer Zukunft, doch die Beschwerden, welche am häufigsten den Nacken- und den Schulterbereich betreffen, leider auch.

8. Zimmerer

Zimmerer gelten als echte Allrounder. Sie arbeiten sowohl in der Werkstatt als auch auf der Baustelle. Diese sind Experten für sämtliche Holzarbeiten. Doch ihre Vielseitigkeit spiegelt sich auch in den Gesundheitsrisiken wieder. Besonders die Knochen und die Gelenke der Zimmerer leiden darunter. Daneben schweben in diesem Beruf auch ständig Lärm- und Gefahrenquellen durch die Benutzung von Hammer, Bohrer und Säge.

7. Fliesenleger

Die Fliesenleger verrichten ihre Arbeit meist in einer gebückten Position. Daher leidet ein Drittel aller Fliesenleger an Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems. Im Vergleich zu den übrigen Bauhandwerken sind die Fliesenleger von diesen sogar am häufigsten betroffen.

6. Estrichleger

Für Estrichleger gilt dasselbe wie für die Fliesenleger, da diese während der Arbeit meist auf dem Boden anzutreffen sind. Daran leiden am meisten der untere Teil des Rückens sowie die Knie. Zudem arbeiten diese mit gesundheitsgefährdenden Stoffen.

5. Fleisch- und Wurstwarenhersteller

Zwar scheint dieser Beruf aus der Gruppe der Bauhandwerker herauszufallen, doch das Lebensmittelhandwerk zählt ebenfalls zu Handwerken. Die Fleisch- und Wurstwarenhersteller heben ebenfalls schwer. Daneben sind diese oft durch die Messer und Maschinen gefährdet, welche bei ihrer Arbeit zum Einsatz kommen. Beruflich bedingte Hautkrankheiten, Allergien und Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle zählen ebenfalls zu häufigen Risiken dieser Berufe.

4. Pflasterer

Pflasterer leisten echte Schwerstarbeit. Und dies macht sich besonders im Nacken und dem unteren Rücken, sowie in den Knie-, Ellenbogen- und Handgelenken bemerkbar. Daneben sind die Pflasterer überdurchschnittlich von Hörstörungen betroffen.

3. Bergleute

Die Erkrankung Staublunge wird mit dem Bergbau in Verbindung gebracht. Doch neben dieser Krankheit treten bei diesem Beruf häufig auch andere Diagnosen auf. So zum Beispiel das Bergmannsknie oder der Bergmannsellenbogen. So muss jeder zweite Beschäftigte frühzeitig aus diesem Beruf aussteigen.

2. Dachdecker

Jeder zweite Dachdecker ist vor dem Rentenalter bereits berufsunfähig. Menschen in diesem Beruf sind hohen Berufsrisiken ausgesetzt. Stürze gehören sehr häufig zu diesen. Daneben sind Dachdecker ständig schweren Lasten, Lärm und Zwangshaltungen ausgesetzt, was langfristig zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führt.

1. Gerüstbauer

Neben den Dachdeckern sind die Gerüstbauer ebenfalls hohen Risiken ausgesetzt. Neben der Gefahr vor Stürzen sind sie hoher körperlichen Anstrengung ausgesetzt durch den Auf- und Abbau bei allen Wetterbedingungen. Verwunderlich ist jedoch die Tatsache, dass Gerüstbauer trotz allen Anstrengungen seltener vor Erkrankungen des Bewegungsapparates betroffen sind. Dies liegt wahrscheinlich daran, dass diese ab einem gewissen Altern meist umsatteln.

 

Brunnenbau leicht gemacht – so bohren Sie ihren eigenen Gartenbrunnen

Das Wasser für die Gartenbewässerung kann besonders in den Sommermonaten ein Problem darstellen. Will man Stadtwasser benutzen, so kann die Wasserrechnung schnell in die Höhe schießen. Mit einem eigenen Gartenbrunnen kann man das Problem jedoch langfristig lösen. Es ist wesentlich leichter, als man denkt, einen eigenen Brunnen einzurichten.

So wird ein Gartenbrunnen geborht

Die Installation des Gartenbrunnens beginnt natürlich mit dem Bohrloch. Dieses sollte einen Durchmesser von etwa 200 haben und wird mit einem Erdbohrer gebohrt. Es ist stets wünschenswert, das Loch bis zum Grundwasserstand zu bohren. Setzt man eine Kieselpumpe ein, so braucht man in diesem Fall kein Wasser zusetzen. Nach Fertigstellung des Bohrlochs wird das Brunnenrohr installiert. Dieses setzt sich aus verschiedenen Teilen zusammen. Zunächst wird ein Vollrohr eingebracht, auf das Filterrohre aufgeschraubt werden. Es folgen Vollrohre, die mit dem Außengewinde nach oben eingebracht. Ist das Brunenrohr einmal in senkrechter Position, so wird es von oben mit Gewichten beschwert, die es erlauben, dass sich das Rohr nach unten bewegt.

Einbringen der Kiespumpe

Um die Kiespumpe einzubringen, stellt man einen Dreibock über das Bohrloch. Über die Umlenkrolle wird die Pumpe nun vorsichtig in den Brunnen herabgelassen. Darauf folgt die eigentliche Arbeit der Pumpeninstallation. Mit dem Seil wird ruckartig gezogen, so dass sich der Kolben nach oben bewegt und Wasser einlässt. Dann lässt man den Kolben wieder herunter. Dieser Vorgang muss nun so oft wiederholt werden, bis sich die Pumpe gefüllt hat. Dabei orientiert an sich am Hub des Kolbens, der geringer wird, wenn sich die Pumpe mit Wasser füllt. Währen dieses Vorgangs sollte hin und wieder auch die ganze Pumpe gehoben und an einem anderen Platz abgesetzt werden, damit sie sich nicht zu stark an einem Platz am Boden festsaugen kann. Dieser Vorgang wird als Plunschen bezeichnet. Es ist wichtig, dass die Pumpe dabei stets in Wasser steht. Ist nicht genug Wasser am Brunnenboden vorhanden werden, sollte man von oben Wasser durch das Brunnenrohr nachfüllen. Die mit Wasser gefüllte Kiespumpe wird schließlich wieder nach oben gezogen und entleert.
Werden beim Bohren die gewünschten Fortschritte nicht erzielt, kann man mit einem Bohrer von einem Durchmesser 95 den Grund des Brunnens noch weiterhin auflockern. Ein optimales Resultat wird bei einem Brunnen erzielt, wenn über der Filterstrecke eine Wassersäule von 4m oder mehr angetroffen werden kann. Ist der Brunnen zur Zufriedenheit gebohrt, so wird eine Tauchpumpe eingesetzt, die oberhalb der Filterstrecke angebracht wird, damit sie keinen Sand zieht. Die Tauchpumpe sollte noch von 3m Wasser bedeckt sein. Als abschließender Schritt wird der Boden des Brunnens noch mit Quellton abgedichtet.